Steinengel

Die historischen Grabdenkmale auf dem Bergfriedhof Schleiz

Symbole auf Grabdenkmalen

An ausgewählten Beispielen des Bergfriedhofes wird erläutert, was die Symbole auf den Grabdenkmalen ausdrücken.


Grabfigur rechts

Die gesenkte oder umgedrehte Fackel, das Stundenglas sowie die Steinurne als Aufsatz von Grabsteinen: allesamt Memento-Mori-Symbole - Erinnerung an die eigene Sterblichkeit, an die Vergänglichkeit.

So versinnbildlicht die Fackel das erloschene Leben.




Das Stundenglas oder die Sanduhr mißt die verrinnende Zeit und symbolisiert seit Jahrhunderten die Vergänglichkeit und die Kürze des Lebens.
Ebenso verbreitet war das Motiv der an einer Urne trauernden Engel und Frauen.

Der Schmetterling: Sein Werdegang symbolisiert den Übergang, nicht das Ende.
Die verpuppte Raupe, deren leere Körperhülle im Kokon verbleibt, entsteht als Schmetterling neu. Die Raupe repräsentiert das Leben, die Puppe den Tod, der Schmetterling die Auferstehung.

Die Säule symbolisiert die Verbindung zwischen Himmel und Erde. „Gott hat die Macht, die Säule auf denen die Welt ruht, die Stützen des Lebens, zu erschüttern und einzureißen“ (Hiob 9, 6) und wird dies im Endgericht tun. Durch die abgebrochene Säule wird ein viel zu früh abgebrochenes – zerbrochenes Leben symbolisiert.

Ein aufgeschlagenes Buch symbolisiert den Bezug zur Bibel, dem Buch der Bücher, steht aber mehr noch für Gottes Buch des Weltgerichts, in dem alle Namen (und Taten) aufgeschrieben sind.
Links die Figur der „Trauernden“ , die sich auf eine gebrochene Säule stützt, als Symbol für Schmerz und Abschied.

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